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Die Grundlage für die Taufe in unserer Kirche ist der Taufauftrag Jesu Christi, von dem Matthäus am Ende seines Evangeliums berichtet (Mt 28, 16-20). Alle Getauften werden in das Versprechen hineingenommen, das Jesus Christus gibt, wenn er sagt: "Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende."
Die Taufe verbindet die Getauften mit Gott und Jesus Christus und bedeutet daher gleichzeitig auch Aufnahme in die Kirche. Die getauften Kinder werden dabei durch die Eltern und Paten in das Leben hinein begleitet. Der christliche Glaube soll ihnen helfen, Lebensfragen und Antworten zu finden und zu vertiefen, damit ihr Leben in Glaube, Hoffnung, Liebe gelingt.

 

Anmeldung zur Taufe

Bitte melden Sie die Taufe im Kirchenbüro frühzeitig an. Sie erhalten dort ein Anmeldeformular. Erst wenn Sie dieses Formular ausgefüllt und gemeinsam mit der Geburtsbescheinigung im Kirchenbüro abgegeben haben, gilt die Taufe als angemeldet. Eine telefonische Anmeldung ist nicht ausreichend.

Im Kirchenbüro teilen Sie auch Ihre Terminvorstellungen mit. Hilfreich ist es, wenn Sie nicht auf einen einzigen Termin festgelegt sind. Anschließend meldet sich die Pastorin oder der Pastor bei Ihnen, um den Termin für die Taufe und ein vorangehendes Taufgespräch zu vereinbaren. 

 

Tauftermine

In der Christusgemeinde sind Taufen im Sonntagsgottesdienst der Gemeinde um 9.30 Uhr oder in Taufgottesdiensten möglich, die meistens im Anschluss an den sonntäglichen Hauptgottesdienst um 11.00 Uhr stattfinden.

Taufgottesdienste werden darüber hinaus an jedem zweiten Sonnabend eines Monats um 11.00 Uhr angeboten.

 

Eltern und Taufpaten

Mindestens ein Elternteil des Täuflings sollte ein Glied der evangelischen Kirche sein, um für die christliche Erziehung des Kindes einstehen zu können. Wenn beide Eltern der Kirche nicht angehören, wird die Taufe in der Regel aufgeschoben.

Taufpaten begleiten die Getauften in besonderer Weise ins Leben. Sie sollten bereit sein, für die Getauften in allen Fragen des Lebens und Glaubens da zu sein. Wer das Amt eines Taufpaten oder einer Taufpatin übernehmen möchte, muss Glied einer christlichen Kirche innerhalb der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) sein. Wer aus der Kirche ausgetreten ist, verliert das Recht, das Patenamt zu übernehmen. Wieviele Paten Sie für Ihr Kind wünschen, bleibt Ihnen überlassen.
Mit einer Patenbescheinigung wird die Mitgliedschaft bestätigt. Die Patenbescheinigung stellt die Kirchengemeinde aus, zu der die Patin oder der Pate gehört. Wenn Sie zur Christusgemeinde gehören und das Patenamt in der Christus-Kirche übernehmen wollen, ist diese Bescheinigung nicht erforderlich. Möchten Sie andernorts Pate oder Patin werden wollen, stellt ihnen unser Kirchenbüro gern eine Patenbescheinigung aus. Diese legen Sie bitte dem Pastor oder der Pastorin vor, der oder die die Taufe vornimmt.

 

WAS SIND TAUFZEUGEN?

Immer wieder bitten Taufeltern um die Bestellung sogenannter Taufzeugen. Hinter dieser Bitte verbirgt sich häufig der Wunsch nach Übernahme einer Art Patenschaft durch Menschen, die nicht Mitglied einer christlichen Kirche sind. Diese Möglichkeit ist in unserer Kirche jedoch nicht vorgesehen. Der Begriff „Taufzeuge“ ist daher eher verwirrend: Taufzeugen sollen lediglich eintreten, wenn alle Paten bei der Taufe abwesend sind.

Unbeschadet dessen beziehen wir auch Gottesdienstteilnehmer, die unserer Kirche nicht angehören, gern in den Taufgottesdienst mit ein, wenn dieser Wunsch besteht.

 

Taufspruch und Taufkerze

Zur Taufe können Sie für Ihr Kind oder für sich selbst einen Taufspruch aus der Bibel wählen. Sie können aber auch bei der Anmeldung im Kirchenbüro eine Auswahl möglicher Taufsprüche erhalten.   

Jeder Täufling erhält bei der Taufe in der Christus-Kirche eine Taufkerze, die deutlich macht, dass Gott in Christus ein Licht im Leben des Täuflings sein will. Die Kerze erhalten Sie von uns. Ein guter Brauch ist es jedoch, wenn z. B. die Paten selbst eine Kerze ganz individuell gestalten. 

 

Taufe von Jugendlichen und Erwachsenen

Kinder und Jugendliche, die noch nicht getauft sind, können jederzeit getauft werden. Eine gute Gelegenheit bietet dazu die Konfirmandenzeit.
Erwachsene, die bislang nicht getauft sind, können ebenso jederzeit getauft werden. Bitte suchen Sie dazu das Gespräch mit den zuständigen Pastoren. Der Erwachsenentaufe geht eine Vorbereitung des Taufbewerbers gemeinsam mit der Pastorin oder dem Pastor voraus.

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ratgeber-taufe.de oder bei Ihrer Pastorin, bzw. Ihrem Pastor.